So sieht das bei mir aus. Die Auslöseschnalle ist im Octane aber zu nah vor dem Bauch, da ist man sich selbst im Weg beim auslösen. Da muß ich noch einen Gurt von der Frontducht herführen und die Schnalle etwas vor die Bulkheadducht legen.
Ich sitze im OC eh so unglaublich konfortabel, da brauche ich keine "zusätzliche" Bewegungsfreiheit. Sollte ich sie irgendwann doch einmal benötigen dann mache ich halt die Ratschengurte ein wenig auf. Im C1 ist das ein anderes Thema, da muß ich nach einer Stunde schon mal raus weil die Füße so schmerzen.
Aber Bequemlichkeit ist nachrangig, this isn`t a girl scout camp (Holes, Louis Sachar)
-------- There is surely nothing other than the single purpose of the present moment.
Gefällt mir gut das. Ich habe bei der Renovierung der Viper (Bild) auch auf Fußrasten verzichtet und muss mir Gedanken über einen (den Bulkhead ergänzenden) Gurt machen. Ich frage mich ob ein durchgehender Oberschenkel-/Beckengurt (so wie bei den Mohawks) nicht einen ähnlichen Effekt hat wie diese beiden Einzelgurte.
bei mir verbessern die Schenkelgurte auch enorm die Bootskontrolle da man richtig mit dem Boot verbunden ist. Deshalb habe ich auch keine Hipgrabber mehr drin, mir reichen die Schenkelgurte für die Bootskontrolle mit der Hüfte. Ohne Schenkelgurte fühle ich mich wie ein Sechsertschick in einer 10er-Packung.
Ohne Umlenkung in der Mitte ist es nicht möglich vernünftig Zug nach UNTEN auszuüben, d.h. dann wäre dieser mir ebenso wichtige Effekt weg. Ist also nix aus meiner Sicht.
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OK.. na, die Beweglichkeit ist mir schon wichtig, nicht nur für die Entspannung der Füße, sondern auch für die Übersicht.. von Hinknien bis Aufstehen ist das manchmal ganz nett, die Möglichkeit zu haben. Aber eine ganze Stunde da runtergezogen zu werden wäre mir auch so zuviel, insofern bevorzuge ich doch die Freiheit, die mir die Rasten geben. Aber ich lege meine Füße ja auch nicht flach, sondern stelle sie auf. Ist sicher alles Gewöhnungs- und Geschmackssache, mir gefällt nur auch aus Sicherheitsgründen die Lösung mit den Rasten besser als die Strapse... immer kommt man ja nicht so einfach dran, wenn ich mich nicht bewusst reindrücke fliege ich aber sofort aus dem Bulkhead, wenn ich will..
Was die Kontrolle angeht, da gibt's ja verschiedene Lager, die einen fahren Softboot, die anderen Hardboots.. um mal einen Vergleich aus dem Snowboardlager herhalten zu lassen. Funktioniert für mich aber ganz gut - Racer = Speed = Hart, Freestyle = Beweglichkeit im Boot = Soft.. irgendwie so. Kann man aber sicher nicht verallgemeinern und richtig oder falsch gibt's ja eh nicht. Lohnt sich jedenfalls, das alles mal auszutesten. In meiner Fliege habe ich z.B. auch einen Gurt.. im Option brauche ich den eigentlich nicht.
Cheers,
Jan
PS. boofen -> der Octane booft ganz ordentlich, klar ist ein längeres Boot immer schwieriger zum boofen als ein kürzeres, aber das Volumen hilft und das "Spiegelheck" auch. Also ich hatte nie Probleme, den in die Luft zu kriegen.. aber das siehst du ja dann ;D
Heute war ich zum ersten Mal auf dem Bach mit dem Octane 85. Wirklich tolles Boot. Fährt fast schon lächerlich trocken, bin mir nicht sicher ob ich da ein Pumpe reinbaue. Wahrscheinlich erstmal nicht. Für Korsika vielleicht. Längere Katarakte sind mit dem Boot eine ganze Ecke leichter als mit dem Taureau. Wenn man ein bisschen booft hat man oft keinen Tropfen Wasser im Boot. Boofen geht auch ganz gut, man muß zwar ein bisschen mehr anziehen als im T., ist aber ok. Surfen tut er wie der Teufel, wen wundert es mit Flachboden. Ich habe heute zum ersten Mal einen 360 gemacht, gleich zweimal hintereinander, war echt begeistert... An die Kante muß ich mich noch ein bisschen gewöhnen, ab und zu halte ich sie noch falsch in die Strömung, ist aber Gewöhnungssache.
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Bin jetzt doch neugierig. Ich habe jetzt einfach so angenommen, dass der Octane 91 für Deine Gewichtsklasse passt. Wenn ich mir die gegenwärtige Modellpalette ansehe wirkt der 85er jedoch erheblich zierlicher und der 91er macht eher den Eindruck eines voluminösen Bootes (der ist ja nur geringfügig kleiner als der 92er, den Martina und Florian paddeln. Auf den ersten Blick hätte ich mich - trotz meines doch erheblich höheren Gewichts - auch für den 91er entschieden opwohl mir optisch der Option viel besser gefällt. Liege ich da falsch?
Der 85er ist kürzer und schmaler als der 91/92, die bis auf das Outfitting identisch sind, wie Roger schon sagte. Der 85er ist vor allem super für kleinere Paddler, da er mit den stark eingezogenen Gunwales seine Breite sehr gut versteckt und trotzdem sauberes Paddeln ermöglicht, vor allem in Schräglage, wofür die Kante Ihn ja prädestiniert - CARVEN!
Den 91er würde ich für dich Axel definitiv als Overkill bezeichnen! Damit bist du in jeder Hinsicht überversorgt, vor allem kommst Du auch mit wesentlich kippligeren Dingern gut klar und daher ist es auch unnötig. Den kriegt man mit unter 100 Kilo ja auch kaum auf die Kante..
Probier halt mal den 85er und das Option aus, denke der 85er gefällt dir am Ende besser, das Option wäre halt für noch schwereres und steileres WW die Wahl, wobei mir ja beide Spaß machen. Was dickeres brauchst du aber bestimmt nicht.. kommt ja auch nicht ohne das Zusatzgewicht, das man dann bewegen muss..
Der 91er sieht oben auf dem Foto zwar kürzer aus, es gibt allerdings nur eine Form.. hat was mit der Perspektive / Bearbeitung zu tun.. Jeremy ist halt kein Photoshop-Experte ;D
Uuuups, hab mich von der Thread-Überschrift irreführen lassen. Frank bewegt ja - wie er selbst schreibt (was ich überlesen habe) - einen 85er. Mein Weltbild ist wieder zurcht gerückt. Und ich würde den tatsächlich gerne mal probepaddeln, fürchte aber, dass ich in ein für 75-Kilo-Leute gefittetes Boot einfach nicht rein passe und mit meinen 84 Kilo ganz dicht an der Obergrenze für dieses Boot liege. Ich komme mir ja schon für meinen Phantom, der knapp 30cm länger ist, zu schwer vor.