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Dieses Thema hat 70 Antworten
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Mahyongg
Schwimmkopf



10.10.2010 19:28
RE: Prelude - Material antworten

@ LQ -> sehe ich genauso, das reparieren macht auch einfach Spaß und gehört irgendwie dazu.. wobei ich behaupte, es gibt auch Leute (siehe TGG - und alle Kanadier die ich kenne ;D ) die wissen, weil sie ihr Boot selbst reparieren können, zwar was da an Arbeit drinsteckt, geben ihm aber auch gerne mal die Kante, weil es eben auch keine unglaublich schlimmen Konsequenzen hat. Ich denke mittlerweile, ein 50 cm langer Riß in meinem Spark wäre nur schlimm, wenn es regnet.. weil ich den dann nicht mit Duct-Tape flicken und weiterpaddeln kann und rauslaufen müsste ;D.

@ TGG: Ok.. na, oft ist es ja auch so, daß diese in der Outdoor-"Industrie" verwendeten Materialien irgendein raw material von einem anderen Produktionsprozess sind - Kletterseile zum Beispiel sind allesamt aus PA 6.6 Fasern, die für die Autoindustrie zur Reifenherstellung fabriziert werden - in den Mengen, die so ein Seilhersteller (und die Info ist von Edelrid, die da in D schon Marktführer sind..) braucht, wird da nix extra für die produziert. Sowas haut ein mittlerer Reifenhersteller am Tag durch, was die im Jahr verbrauchen. Farbe druff, bisschen rumschrumpfen, evtl. noch fancy coatings, und den Rest macht die Strickmaschine.. also den Rest was die Performance-Eckdaten angeht. Ach ja, die Menge in Mantel und Kern.. und ob die Kerne geflochten oder gedreht sind.. 3, 5, oder 8, dünne oder dicke, etc pp. da geht eine Menge - denke die Parameter im PE-Boot-Bereich sind da nicht mal soo abgefahren viele.

Im Hinblick auf Steifigkeit ist es allerdings die Frage - nach dem was Du sagst - ob das mit d' Kante so die gute Idee ist, die so dick zu machen. Gerade, weil die Kantenform ja sowieso jede Menge Stabilität erzeugt. Aber bevor ich das Dingen nicht mal in echt gesehen und angefasst habe, sag ich da besser nix mehr zu ;D

Das feine an Laminat finde ich übrigens auch, daß man es steif UND flexibel in einem Boot machen könnte. Stoßgefährdete Bereiche wie die Nase und Heck "weicher" und die Gunwalebereiche bzw. Seiten steifer.. dafür müsste das aber in mehreren Arbeitsgängen laminiert werden, was es wirtschaftlich wieder schwierig macht. Oder man arbeitet mit einem Harz/Matrix und unterschiedlichen Kernmaterialien/-stärken, so ginge das evtl. auch. Würde mich ja gerne mal ein, zwei Monate mit ein paar Eimern Harz, einer Vakuumpumpe und 'ner tauglichen Bootsform irgendwo einschließen..

@ Loisachqueen: man könnte royalex auch schweissen.. ABS ist ein Thermoplast, ist daher auch schweissbar. Die Verklebung von Kern und Außenhaut würde aber garantiert drunter leiden, und vor allem wird das ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat) dadurch brüchig- etwas, was man wohl eher nicht möchte. Kaltschweissen mit Aceton ist allerdings möglich (MEK geht wohl auch, wenn Du auf sowas stehst), hat TGG ja schon erwähnt. Statt der allgemein üblichen Playmobil-Figuren(ohne Haarfrisur!) die allerdings eine besser Farbangleichung ermöglichen, verwende ich dafür ABS-Platten aus dem Modellbaubedarf, die sich kleingeschnipselt wunderbar in Aceton auflösen lassen. Man kann da sogar GF oder KF beimischen, das gibt dann eine wunderbare Matrix, aber das Problem ist bei diesem Verfahren immer, daß man eigentlich nur einen sehr dünnen Schichtaufbau machen sollte - sonst entkommt das Aceton evtl. nicht und löst munter weiter im Boot herum. Während das mit reiner Pampe relativ einfach ist (Ich spachtel das mit einem Edelstahlspatel aus dem Laborbedarf - davon kann man es nach aushärten einfachst abziehen), dünne Schichten hinzubekommen (die sich übrigens eh zu einer verbinden, im Schnitt sieht man da nix mehr vom Aufbau - also nix Lagenlook fürs Boot) wird das mit Glasfasern drin wieder so eine Sache.

Na, bin jedenfalls gespannt wie lange die dIversen inzwischen von mir durchgeführten repairs noch so halten. G-Flex jedenfalls ist momentan klar in Führung, was die meisten Reparaturen angeht - Handhabung, Leistung, Einsatzflexibilität..

übrigens..

Saranwrap = Klarsichtfolie :D

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The hole is more than the sum of its parts.

fez
Held vom Erdbeerfeld



10.10.2010 19:36
RE: Prelude - Material antworten

welche Unterschiede gibts eigentlich zwischen dem "alten" harten PE (schwer mit dem Daumennagel anzuritzen) und dem "modernen" (Nagelprobe einfach). Vielleicht einfach nur "gereift" ?

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There`s a moon in the sky
It`s called the moon

Mahyongg
Schwimmkopf



11.10.2010 00:54
RE: Prelude - Material antworten

Das würde mich auch mal interessieren. Wikipedia schreibt zu den unterschiedlichen PE-Sorten jedenfalls schon mal folgendes:

Man unterscheidet zwischen:
PE-HD (HDPE): schwach verzweigte Polymerketten, daher hohe Dichte zwischen 0,94 g/cm3 und 0,97 g/cm3, („HD“ steht für „high density“).
PE-LD (LDPE): stark verzweigte Polymerketten, daher geringe Dichte zwischen 0,915 g/cm3 und 0,935 g/cm3, („LD“ steht für „low density“).
PE-LLD (LLDPE): lineares Polyethylen niederer Dichte, dessen Polymermolekül nur kurze Verzweigungen aufweist. Diese Verzweigungen werden durch Copolymerisation von Ethen und höheren α-Olefinen (typischerweise Buten, Hexen oder Octen) hergestellt („LLD“ steht für „linear low density“).
PE-HMW: hochmolekulares Polyethylen. Die Polymerketten sind länger als bei PE-HD, PE-LD oder PE-LLD, die mittlere Molmasse liegt bei 500–1000 kg/mol.
PE-UHMW: ultrahochmolekulares Polyethylen mit einer mittleren Molmasse von bis zu 6000 kg/mol und einer Dichte von 0,93–0,94 g/cm3 („UHMW“ steht für „ultra high molecular weight“).

Vielleicht ist man ja im Laufe der Zeit von PE-HD auf PE-UHMW umgestiegen? Oder so ähnlich, wer weiss mehr..

http://de.wikipedia.org/wiki/Polyethylen

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The hole is more than the sum of its parts.

Mahyongg
Schwimmkopf



11.10.2010 00:59
RE: Prelude - Material antworten

Aha.. jetzt kommt das X ins Spiel.. man sollte doch erst mal immer alles lesen, was!?


Polyethylen-Makromoleküle lassen sich dreidimensional vernetzen. Dieses Material wird dann als PE-X oder als XLPE bezeichnet (früher auch als VPE[9]). Durch die räumliche Vernetzung wird die Temperaturbeständigkeit verbessert sowie die Schlagzähigkeit und die Spannungsrissbeständigkeit erhöht. Folgende Vernetzungsverfahren werden angewandt:
Peroxid-Vernetzung (PE-Xa)
Silan-Vernetzung (PE-Xb)
Strahlen-Vernetzung (PE-Xc)
Azo-Vernetzung (PE-Xd)

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The hole is more than the sum of its parts.

Mahyongg
Schwimmkopf



11.10.2010 01:06
RE: Prelude - Material antworten

UNd weiter.. hier topt die englische Wp die deutsche:

Almost all PEX is made from high density polyethylene (HDPE).[2] PEX contains cross-linked bonds in the polymer structure, changing the thermoplastic to a thermoset. Cross-linking is accomplished during or after the extrusion of the tubing. The required degree of cross-linking, according to ASTM Standard F 876-93, is between 65 and 89%. A higher degree of cross-linking could result in brittleness and stress cracking of the material.

-> Jetzt wird auch langsam klar, warum das Können der Bediener der Maschinen da eine Rolle spielt. Wobei man heute ja viel Computerkontrolliert fertigen kann, die Frage ist nur ob das im bootsbau so gemacht wird.. !?

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The hole is more than the sum of its parts.

The_Great_Gonzo
Brother


11.10.2010 01:40
RE: Prelude - Material antworten

Das alte, ktatzfestere PE ist crosslinked, das neue ist superlinear. nur noch Jackson verwendet bei der elite serie crosslinked.
Crosslined PE ist zwar steifer und abriebfester, aber auch teurer, kritischer bei der herstellung, so gut wie nicht schweissbar und nicht recyclierbar.

TGG!

Loisachqueen
Krasser



11.10.2010 21:50
RE: Prelude - Material antworten

Vor ein paar Jahren gab's mal im Kanu Magazine einen Bericht wie Robson seine Boote rotiert mit vielen Bilder. Ich hab den zwar nicht mehr zu Hand, aber das sah alles ziemlich nach Hausfrauen "Backe Backe Kuchen". Die haben einfach eine Kübel PE genommen in die Form gegossen und dann die Form rotiert. Ich weiss nicht wieviel da so richtig maschinell beaufsichtigt wird.
Prijon hat das auch schon geschafft die Boote im noch nicht ganz festen Zustand auf die Nase zustellen. Daraus resultiert bei meinem Boot eine bisschen angedätscht Nase.

Loisachqueen, die sehensüchtig auf ihr Gewebe zum Boote-Basteln warte

Gerhard
Brother



12.10.2010 07:52
RE: Prelude - Material antworten

Ich hab das bei Robson selbst mal gesehen.
Die schütten einen Sack PE Granulat in die Form, dann wir diese geschlossen und dann dreht sich das ganze. Und hoffentlich verteilt sich alles schön gleichmäßig.
Das wird bei den Anderen nicht anders sein.

Gerhard

Mahyongg
Schwimmkopf



12.10.2010 14:41
RE: Prelude - Material antworten

Daher heisst das ja auch Rotomolding. Temperatur, Drehgeschwindigkeit etc. müssen trotzdem irgendwie kontrolliert werden - etwa per Hand? Dann wüsste ich, wie man eine deutliche Qualitättssteigerung von RM-Booten erreichen kann. Aber das kann ich mir kaum vorstellen, dafür ist die Regeltechnik für den Kram einfach zu billig, oder?

@TGG Superlinear - ist wohl so in etwa die Bezeichnung des Gegenteils von Crosslinked, aber sonst nix? Also mehr oder weniger ein Marketinggag der Bootsindustrie. Man versuche mal, davon 100t irgendwo zu kaufen ;D

--
The hole is more than the sum of its parts.

insolence
Schwammkopf


23.10.2010 12:04
RE: Prelude - Material antworten

da gebe ich dem Jan Recht...technisch ist da ja an sich alles möglich, aber die Kosten im oft 6 -stelligen Bereich für entsprechende Anlagen lohnen sich meist nur für die Großindustrie, selbst größere Bootshersteller dürften dann da ihre Probleme bekommen

----------------------------------
ARTDESEAUX - passion, paddling, photography


the water will BURN in deep blue flames!

The_Great_Gonzo
Brother


23.10.2010 18:36
RE: Prelude - Material antworten

@ mahyongg,
Superlinear ist die bezeichnung des PE-lieferanten: http://www.aschulman.com/Americas/Rotomo...UPERLINEAR.aspx

Mahyongg
Schwimmkopf



25.10.2010 14:49
RE: Prelude - Material antworten

Ok.. das ist doch mal was. Ich glaub die brauchen ein bisschen SEO.. ;D

Cheers,

Jan

--
The hole is more than the sum of its parts.

fez
Held vom Erdbeerfeld



27.10.2010 11:12
RE: L'Edge antworten

wow, hübsches Filmchen von Paul Mason:

http://www.youtube.com/watch?v=3nxjBXqrQKM


Gonzo, hast du den L`Edge mal gepaddelt ?

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There`s a moon in the sky
It`s called the moon

The_Great_Gonzo
Brother


27.10.2010 19:34
RE: L'Edge antworten

Ja, ich habe den L'edge einmal geppaddelt, nur leider war das eine Woche nachdem ich beim rafts aufladen aus 3.5 m vom bus gefallen war, also war da mit boofen und harten rapids nichts.
Main Channel des Ottawa bei -2.5. Ich war auch die meiste Zeit nicht in produktions boot, sondern im gelben laminierten Proto den Jim Coffey von Esprit in Mexico geppadelt ist. Das Pruduktionsmodell habe ich nur kurz an einer Spielstelle gepaddelt. Der hauptunterschied zwischen dem proto und dem produktionsboot sind die kanten. der proto war super aggressiv, waehrend die kanten beim produktionsboot wesentlich entschaerft waren.
Im vergleich zum Prelude ist der edge wesentlich stabiler. Beim Rollen ist er etwas trockener, aber ich fand dass etwas mehr wasser als angesagt drin war. er laeuft sehr trocken, und skippt ueber walzen. Das ausleeren ist schwer, da das wasser in den enden steckenbleibt. Ich woerde da ein paar loecher in die decks bohren. Er ist, im vergleich zum prelude langsamer, dreht vergleichbar.
Naechste saison werde ich den LEdge etas ausfuehrlicher paddeln wenn ich wieder bei Esprit guiden werde.

TGG!

fez
Held vom Erdbeerfeld



22.11.2010 20:45
RE: L'Edge antworten

der L`Edge ist ein Boot für größere und schwerere Leute schätze ich. Mein Ding ist er nicht.
Zu groß, zu schwer, zu wenig agil. Raphael gefiel er besser.









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better watch your soul, it'll leave ya like a hundred bucks

raftinthomas
Schäl



22.11.2010 22:18
RE: L'Edge antworten

Ich klink mich mal hier etwas spät ein.
Mein "neuer" Pyranha Prelude wiegt komplett 24kg.

in steifes Material, egal ob konstruktiv oder materialurgisch (wasn das für wort?) muss immer grössere Belastungen aushalten als ein weiches. Das kann nämlich nachgeben. Rafts sind quasi nicht kaputt zu bekommen, die weichen einfach Kraftspitzen aus.

Rotierte Boote werden nicht einfach nur wie ein Brathähnchen auf der Stange gedreht. Bug und Heck werden beim rotieren abgesenkt, so dass sich das Material möglichst gleichmässig verteilt. Das müssen die Hersteller mit jeder neuen Form Versuchsreihen durchführen, dass überall eine gewünschte Mindestmaterialstärke herrscht.
Das läuft dann sicher nicht per Hand, sondern rechnergesteuert.

Dagger hatte zB vor allem bei den EZGs Probleme, überhaupt genug PE in den Süllrand zu bekommen. Der war bei unglaublich vielen Booten papierdünn. Manche Formen lassen sich einfach schlecht realisieren.

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...all the trees are red
no one ever dies there
no one has a head

Raphael
Schwammkopf



23.11.2010 08:51
Erste Eindrücke com L'Edge. antworten

Also da muss ich Frank widersprechen :-))

Mein erster Eindruck als im ich Boot und auf dem Waaser war: " Boah ist das Ding stabil - gefühlt 5 cm PE, Duchten im Balkenformat und die riesigen Decks erwecken den Eindruck der Unzerstörbarkeit... Reicht mir einen Wasserfall!!!

Da ich aber "leider nur" in Hüningen war, stürzte ich mich über die Eingangswelle in den Kanal. Nach Franks erster Fahrt und seinem Feedback war ich sehr skeptisch, wurde aber positiv überrascht. Das der L'Edge ein schweres Boot ist, ist offensichtlich und nicht weg zu diskutieren. 29 kg wollen bewegt werden. Craig Smerda antwortete mir in einem Mail: It needs GRAVITY! :-) Das Boot braucht die Schwerkraft, steile Bäche, ordentlich Gefälle und am Ende eine Wasserfall... Insofern fühlt sich meiner Meinung nach das Boot da ganz besonders wohl, wo der Komfortbereich vieler Open Boater anfängt aufzuhören

Ich finde das Boot sehr stabil von der Wasserlage her. Es hatte auf der Fahrt in Hüningen keine Überraschung parat, war gut dosierbar auf der Kante und nicht giftig. Selbst Manöver auf der Aussenkate waren gut dosierbar.

Nicht bestätigen kann ich den extremen Trockenlauf. Das mag stimmen, wenn man mit der passenden Technik durch Wellen fährt - beim Spielen in der Welle, in Löchern, beim Sidesurf etc. füllt es die Wanne trotzdem. Was stimmt, ist, dass man das Wasser nicht wirklich gut rausbekommt. Da fände ich die Version ohne Decks sicher besser.

Mein persönliches Fazit: Der L'Edge ist ein tolles Boot. Man muss sich ihn erarbeiten, braucht das passende Revier und vor allem auch die passende Technik. Wenn auch nur ein bisschen Vortrieb in schlechter Technik "versackt" wirds mühsam. Insofern glaube ich nicht, dass das Boot etwas für die breite Masse der Paddler ist. Es suggeriert zwar, dass man damit überall und sicher runterkommt - Stichwort: Mutterschiff - ein Aufsteiger sollte sich eher nach einem Boot umsehen, das eine entspanntere Arbeit an der Technik erlaubt und eine entspanntere Lernkurve.

Ich werde Ihn mal auf die Wunschliste setzen, selbstverständlich mit Holzrand
Und versucht niemals, von einem Kehrwasser in ein Kehrwasser weiter flussaufwärts zu kommen ...

Grüße,
Raphael

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Lets all redouble our efforts to sell the availability of great fun on the super safety of class II-III!My wife has to continuously point out to her family that I am not a waterfall crazed kayaker. » Kent Ford

fez
Held vom Erdbeerfeld



23.11.2010 16:09
RE: Erste Eindrücke com L'Edge. antworten

auf cboats schreibt Dennis dass er schon einen leichteren Edge hätte (#10) der offen angeblich nur 49 pounds also 22,3 kg wiegen würde.

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better watch your soul, it'll leave ya like a hundred bucks

insolence
Schwammkopf


29.09.2011 15:45
RE: Erste Eindrücke com L'Edge. antworten

aaalso, ich durfte heute mit Kelvin seine "fat bitch" (L'Edge ohne Decks) testen, auf dem Augsburger Eiskanal.

Es sagen ja immer alle, dass der L'Edge nur dann nicht funktioniert, wenn man ihn auf zu einfachem Wasser fährt. Nun, der Eiskanal gibt schon gut was her, schön verhalten hat sich das Boot trotzdem nicht.
An meiner Technik gibt es zwar noch viel zu verbessern, aber so schlecht ist die nicht mehr, also Technik und Fitness sind entsprechend vorhanden, aber auch das brachte beim L'Edge nicht das gewünschte Ergebnis


Ich habe alle lines sauber getroffen, sogar von einem Eddy in ein Kehrwasser flussauf hat funktioniert - aber es ist das genaue Gegenteil von Agilität. So unagil und schwerfällig, dass ich es - für mich persönlich - sogar gefährlich fände, mich damit auf WW4 und darüber zu begeben!!

Demnach kann ich fez nur Recht und Raphael leider nicht ganz Recht geben
Für den L'Edge reichen schweres Wasser (Gravity) und eine gute Technik allein nicht aus, er braucht auch einen Paddler mit entsprechendem Körperbau und Gewicht.

Mein persönliches Fazit ist kurz: L'Edge, Nein Danke!



Wär halt schön, wenn Esquif mal was anspruchsvolles bringen würde, was man auch mit unter 70 kg gut machen kann...Prelude hat zu wenig Kante, vom Taureau bekomm ich Augenkrebs..L'Edge ne nummer kleiner und agiler zum Beispiel, das wär vielleicht was

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it's gettin hot
I WILL MAKE THE WATER BURN
purple orange flames
blaze where I touch with my paddle

C-Nutzer
B-Nutzer



09.11.2011 23:02
RE: Erste Eindrücke com L'Edge. antworten

Nach meiner Farbfotomontage letzten Herbst ist es nun so weit:
http://www.cboats.net/cforum/viewtopic.php?f=2&t=7965476

Limited Edition, 25 Boote. Wer eines haben will muss ich beeilen...

Flo

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¡ǝɹǝɥdsıɯǝɥ uɹǝɥʇnos ǝɥʇ uı pǝddɐɹʇ ɯ,ı ¡ǝɯ dlǝɥ

Mahyongg
Schwimmkopf



13.11.2011 08:50
RE: Erste Eindrücke com L'Edge. antworten

Ich würde ja liebr drauf warten dass Craig seine hunter green version auf den Markt wird, was vermutlich nur leider nie passieren wird. Aber wenns schon mal die grüne gibt dürfen wir wohl weiter hoffen, das selbst ein OC mal in einer aktuellen Farbstellung auf den Markt kommt - und zur NOt gibts ja noch Jeremy ;D

--
The hole is more than the sum of its parts.

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